Wie sehen die Abläufe bei der maschinellen Verblisterung aus?

Ein Blisterautomat mit beliebig vielen Tablettenkanistern (Portionierer) verpackt fest, orale Arzneimittel in Schlauchblister.

Schritt 1

Steuerung der Prozesse über eine Software, die für jeden Patienten die genaue Medikationsordnung abbildet und die Tabletten aus dem jeweiligen Portionierer anfordert.

Schritt 2

Der Portionierer ist durch einen Mikrochip eindeutig einem Medikament zugeordnet und so leicht zu identifizieren.

Schritt 3

Der Automat stellt für jede Tüte die erforderlichen Medikamente zusammen.

Schritt 4

Tabletten fallen über einen Trichter in einen Schlauchbeutel, der anschließend zu einem durchgängigen Blisterschlauch verschweißt wird. Die Naht zwischen den einzelnen Tüten ist perforiert.

Schritt 5

Überprüfung der Blistertüten mit speziell entwickeltem Videoscan-Verfahren: Jeder Schlauchbeutel, in dem bis zu 4 Tabletten liegen können, wird digital kodiert, fotografiert und archiviert. Die Software erkennt Form, Größe und Anzahl der Tabletten und vergleicht diese mit einer Musterdatenbank. Treten Abweichungen auf, setzt die Maschine einen Marker, sodass der Beutel anschließend manuell kontrolliert werden kann. Durch Videoarchiv und individuelle Chargennummer lässt sich jede Blistertüte jederzeit leicht zurückverfolgen.

Schritt 6

Unsere Logistikpartner liefern die Blisterschläuche an die Apotheken aus.